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Reisebericht ab Lutzelbourg – 9 Tage mit dem Hausboot

Tagebuch der Bootsfahrt im Elsaß mit der Europa 400 vom 6-14. Mai 2011

Tag 1 Ankunft und kurze Fahrt ans Hebewerk

Ankunft im Hafen von Lutzelbourg gegen 14:30 Uhr. Wir wurden freundlich empfangen und uns wurde mitgeteilt, dass wir bis in 10 Minuten auf unser Boot können. Parkplatz für`s Auto ist vorhanden gegen eine Gebühr von Euro 31,50 für die Woche Euro 4,50 am Tag. Nachdem wir unser Boot eingeräumt haben, ist die Einweisung an der Reihe. Die Einweisung ist kurz und gut. Technik auf dem Schiff erklärt und gesagt wie alles funktioniert. Durch die Flatrate haben wir ein 2. Fahrrad bekommen ebenso 2 Sonnenschirme. Nach der Einweisung haben wir uns gleich auf den Weg gemacht Richtung Arzviller mit dem Hebewerk.

3. Schleusen und ca. 1 Stunde später sind wir unten am Hebewerk angekommen. Die Schleusen sind in Handbetrieb und sehr einfach zu bedienen. Wir haben unterhalb des Hebewerks festgemacht um zu übernachten, oben wäre es schöner gewesen wegen dem Ausblick, doch es gibt keine Anlegemöglichkeitmöglichkeit. Auf der Halbinsel ist eine Grillstelle vorhanden. Holz muss man mitbringen. Es gibt ein Werbeschild für eine Gaststätte in 700 Metern Entfernung, hat aber sehr verlassen ausgesehen am Freitag Abend. Da das gesamte Gelände eingezäunt ist, man kommt zwar leicht raus aber rein geht es nur über den Zaun um das Tor wieder zu öffnen ist es nicht zu empfehlen. Lieber da bleiben.

Tag 2:   Hebewerk und Tunnel bis Houillon

Am Morgen sind wir nach einem geruhsamen Frühstück mit dem Schiffshebewerk nach oben gefahren, der Ausblick und die gewaltige Konstruktion sind beeindruckend. Oben angekommen haben wir das Hebewerk besichtigt, Rechts angelegt und Besichtigung nur mit Beziehungen möglich. Die Weiterfahrt durch die Tunnel ist ebenfalls gigantisch.

Nach den Tunneln haben wir in Niderviller im eingezeichneten Hafen festgemacht und wollten einkaufen gehen. Der Hafen ist verlassen und es gibt keine Dusche oder WC`s nach dem Versuch ins Ort zu laufen haben wir aufgegeben, haben wieder abgelegt und sind weitergefahren, unter 2 Brücken durch, direkt nach der 2 Brücke ist wieder ein Hafen. Dieser Hafen darf man  aber nur außen an der Kanalseite anfahren. Wir sind reingefahren und man wollte uns wieder rausschicken wir waren jedoch hartnäckig und sagten das wir nur zum Einkaufen gehen wollten und jetzt nicht wieder rausfahren. Sehr freundlich war er nicht, liegt wohl daran das er für einen anderen Anbieter Hausboote vermietet.

Unsere Weiterfahrt haben wir fortgesetzt über Hesse-Xouaxange-Heming und Gondrexange bis zur Abzweigung am Étange de Gondrexange Richtung Nancy und Saarbrücken. Wir sind rechts abgebogen Richtung Saarbrücken sind dann nur noch bis Houillon an den Hafen und haben da übernachtet. Gebühren Euro 13 für Strom/Wasser usw. Die Anlage ist etwas französisch Wasserhahn am Waschbecken wackelt Dusche hat keinen Halter und Toilettenpapier ist Mangelware. Die Betreiber sind freundlich und nett. Die Sauberkeit ist auch in Ordnung. Gut ist der Brötchendienst sonntagmorgens, man bestellt Samstags Croissants usw. und kann es ab 7 Uhr im Büro abholen. Nicht vergessen das man sich bis 15 Uhr an Schleuse 1 anmeldet zur Weiterfahrt, mit Bootsnamen und ca. Uhrzeit der Ankunft vom Hafen zur Schleuse 1 benötigt man ca. 20 Minuten.

Da der Hafen etwas abseits liegt gilt Selbstversorgung oder Taxi nach Sarrebourg zu Chez LÀmi Fritz gutbürgerliche Küche ist sehr gut. Abends mit dem Taxi zurück nicht ganz billig, ca. Euro 45.

Tag 3 von Houillon nach Harskirchen

Von Houillon über Mittersheim nach Harskirchen. Der Empfang an Schleuse 1 war sehr freundlich, wir wurden eingewiesen wie es weitergeht. Der Schleusenwärter begleitet einen bis zur Schleuse 14, da bekommt man eine Fernbedienung für die weiteren Schleusen. Die Fahrt durch die 14. Schleuse ist interessant und es kommt keine Langeweile auf landschaftlich ist es sehr schön man fährt teilweise höher als die umliegenden Gewässer und Wiesen, man fährt über eine Brücke. Ab Mittersheim der Schleuse 14. liegen die Schleusen wieder weiter auseinander und die Landschaft ist idyllisch. Fahrradfahrergrüßen alle freundlich denn der Radweg geht immer am Kanal entlang. Die Geschichte mit den Funkschleusen funktioniert super, wir hatten null Wartezeiten. Ankunft in unserem Etappenziel Harskirchen, direkt nach Schleuse 17 liegt links der Hafen, er ist sehr schön hergerichtet und festgemacht haben wir wie immer genial, rückärts an den Anleger.

Dann haben wir den Hafenkapitän gesucht ihn aber leider nicht gefunden. Ein Schleusenwärter der zufällig vorbeikam meinte, dass bald jemand kommen müsste. So haben wir eben gewartet den wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Die Hafenanlage ist ziemlich neu und von außen sehr gepflegt auf den ersten Anblick. Strom 8 Stunden für Euro 1 ist günstig. Die Hafenmeisterin erschien dann doch noch um kurz nach 17 Uhr, erklärte uns alles und verlangte Euro 8 Liegegebühr. Duschen und WC sowie Waschmaschine und Trockner sind über einen Zahlencode an der Tür zu erreichen. Es ist alles top in Schuss und sehr sauber, Die Hafenmeisterin super freundlich. Sie hat uns gleich beraten wo man typisch Elsäßisch Essen kann, wir wollten ursprünglich zu Roger in die Mühle aus dem Kanalführer, diesen haben wir am Samstag und Sonntag bis 15 Uhr nicht erreicht, es geht nur ein Anrufbeantworter ran. Die Hafenmeisterin hat es dann ebenfalls versucht mit dem Ergebnis das alles belegt ist. Auf Empfehlung sind wir dann nach Hinsingen gegangen, es wurde angerufen und man hat uns vom Hafen abgeholt. Im La Grange du Paysan haben wir lecker Flammkuchen gegessen in verschiedenen Variationen und Gewürztraminer dazu getrunken. Sehr empfehlenswert. Zurück wurden wir wieder mit dem Auto gebracht vom Chef persönlich. Nach einem Abendspaziergang durch das nächtliche Dorf Harskirchen haben wir uns zur Ruhe gelegt.

Tag 4 Rückfahrt nach Lutzelbourg

Etappenziel unbekannt, soweit zurück wie wir kommen, wollen noch Richtung Straßburg fahren. Frühmorgens mit dem Fahrrad Baguette und Brot besorgt fürs Frühstück und für die Mittagspause an der langen Schleusenkette 14 bis 1. Funkschleuse 17 hat schon auf uns gewartet. Achtung beim Flussaufwärtsschleusen Boot hinten und vorne festmachen und gut festhalten, das Wasser kommt mit Macht und man hält das Boot nicht über die Mittelbefestigung  wie beim Abwärtsschleusen.
1. Schleuse Aufwärts kurzer Stresstest ab Schleuse 16 alles ganz locker, man lernt a schnell dazu.

Schleuse 15 hat uns dann erwischt. Einfahrt alles super, aber nach dem Schließen ging nichts mehr weiter. Die Schleuse hat sich nicht mehr bewegt. Kurzes beraten was wir unternehmen sollen, dann der Geistesblitz und auf den Knopf der Sprechanlage gedrückt. Sofort wurden wir verbunden und keine 10 Minuten später war ein Schleusenwärter da. Analyse was lief schief kurzes probieren dann hat er uns von Hand geschleust. Wir waren ja auf ca. 11 Uhr an Schleuse 14 angemeldet für die Kettenschleusung bis zur Schleuse 1 das hat dann nicht mehr wie geplant geklappt. Schleuse 14 noch hochgefahren Fernbedienung abgegeben und gleich festgemacht um nochmal einzukaufen. Wir haben dann mit dem Schleusenwärter ausgemacht, dass wir uns an Schleuse 13 treffen um 13 Uhr um nach oben zu schleusen. Es ist Mittagspause von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr. 12 Schleusen später an Schleuse 2 verabschiedet sich unser toller Schleusenwärter Er war sehr nett und hat immer vorn das Seil abgenommen und eingehängt, das war ein Trinkgeld wert. Noch eine Schleuse und dann wieder freie Fahrt bis zum Hebewerk das wir heute aber nicht mehr erreichen. Ziel Xouaxange zum Übernachten. Die Anlegestelle ist schon idyllisch aber Strom/Wasser oder Toiletten gibt es nicht, es ist mehr ein Sitzplatz mit Grillstelle. Montags ist alles zu Einkaufen nicht möglich. Die Fahrt von Schleuse 1 bis Xouaxange ist wieder sehr geruhsam und idyllisch. Gegenverkehr gab es nur 5 oder 6 mal auf der ganzen Strecke. Der Abend wurde an Deck mit Essen und Wein beendet.

Tag 5 Weiterfahrt mal sehen wie weit wir kommen.

Nach einem guten Frühstück sind wir gegen 9 Uhr gestartet, Ziel entweder Lutzelburg oder Savern, je nach dem was der Tag hergibt. Wir fuhren wieder über den Kanal Richtung den Tunnels und dem Hebewerk. Schöne Landschaft und Ruhe pur. Gegen 11 Uhr und 2 Tunnel später, die Durchfahrt mit grüner Ampel erwischt und ohne Wartezeit durchgekommen war wieder genial, Tunneldurchfahrt ein weiteres Highlight der Fahrt, am Hebewerk oben haben wir links angelegt obwohl wir rechts anlegen hätten müssen. Aber wir hatten einen Plan. Fahrrad vom Schiff und an den Kameramast gekettet, dann dem Hebewerkwärter gewunken das wir mit wollen. Er freundlich wie immer signalisiert das er verstanden hat. Weitere Schiffe kommen an und legen vorschriftsmäßig rechts an. Das Ausflugsschiff darf als erstes einfahren und der Wärter winkt uns als 2.tes rein war klar. Nach dem anlegen ich über den Wärterausgang wieder raus auch ohne Probleme und den Foto gezückt. Die komplette Talfahrt von oben bildlich festgehalten und dann mit dem Fahrrad nach unten gefahren. Die Ausfahrt ebenfalls bildlich festgehalten. Ich wurde dann auf der Halbinsel wieder aufgefischt inklusiv Rad. Wir sind weitergetuckert zur ersten Schleuse Richtung Lutzelbourg, da lag schon ein Schiff aber ziemlich hinten worauf wir vorne festmachen mussten, anmelden für die Kettenschleuse Richtung Straßbourg war dann reine Routine. Es hat etwas gedauert ca. 20 Minuten, da der Ausflugsdampfer schon wieder zurück kam. Wir uns bereit gemacht und Sichtkontakt zu den bereits Wartenden aufgenommen. Die haben uns vorgewinkt, es waren 6 junge Leute, also rein in die Schleuse, festgemacht und auf das 2. Boot gewartet. Wir haben uns schon gedacht das da etwas nicht stimmt, nachdem wir alle in der Schleuse waren haben wir gefragt, ob sie angemeldet sind, allgemeines erstaunen was wir damit meinen. Kurze Erklärung und Ich die blaue Stange hoch. An der 2. Schleuse haben  die Kollegen dann schon kräftig angeeckt und da haben wir Ihnen dann gezeigt wie man Flussabwärts schleust und auch erklärt wie es aufwärts geht. An der 3. Schleuse dann ging es halbwegs gut. In Lutzelbourg hatten wir wieder Wartezeit wegen Gegenverkehr, also runter vom Boot und an der Brücke oben Crepes und Eis geholt hat von der Zeit genau gereicht ca. 100 m entfernt. Der Schleusengang war dann wieder gut, Schleuse 5 haben die Kollegen vom 2. Boot dann quer genommen rechts sehr unsanft angeeckt dann links hinten angeschlagen und nochmal rechts links touchiert aber drin waren sie. Danach haben sie im Hafenbereich Ihr Boot quer gestellt, wir dachten sie hatten genug und legen an. Also weiter Schleuse 6 angesteuert und eingefahren niemand mehr hinter und also schleusen, als wir halb unten waren sind sie wieder aufgetaucht, zu spät. Wir haben dann unsere Reise fortgesetzt in aller Ruhe und sind bis Saverne durchgefahren. Die Einfahrt Saverne war super, in der Stadt 5,60 m runter, die Leute sind auf der Brücke gestanden und haben zugeschaut. Ausfahrt und schon am Schloß vorbei und in den Hafen abgebogen, der Hafen liegt super auf der Breitseite gegenüber dem Schloß „herrlich“ Anmeldung beim Captaine und alles geklärt. Auch hier wieder alle super freundlich und mit Euro 10,40 inklusiv Strom und Wasser ok. Duschen Münzen kaufen für 2 Euro pro Person geht auch, aber die Öffnungszeiten sind schlecht von 9-12 Uhr und von 14-18 Uhr. Angekommen sind wir ca. 15:45 Uhr.

Bootreinigung außen ist Pflicht, das es schön aussieht wenn es im Hafen liegt, Schrubber und Wasserschlauchgezückt und aussen abgeschrubbt,wir haben uns dann auch landfein gemacht und sind in die Stadt abgezogen.

Die Fußgängerzone ist zwar klein hat aber gereicht um uns 20 Minuten nach unseren verschollenen Frauen Ausschau halten zu lassen, denn Frauen sind schneller in einem Laden als man schauen kann. Das Städtchen ist schön zum anschauen und bummeln. Auf Anfrage bei einem Einheimischen fürs Abendessen empfiehlt er am Marktplatz den Karpfen oder in der Fußgängerzone das Katz, wo es aber auch gut sei im La Marne direkt an der Schleuse. Wir haben uns für das La Marne entschieden und haben nicht schlecht entschieden. Das Essen war gut und die Bedienung freundlich. Elsäßer Kraut und 1 Flasche Weißwein. Später sind wir wieder zum Schiff zurückgekehrt um den Ausblick des nächtlich beleuchteten Schloßes zu genießen. Leider hat es dann angefangen zu Regnen, was uns aber nicht weiter gestört hat. Ausklang mit einem Fläschchen Wein und Tagebuch schreiben. Entspannt genießen wir den Abend an Bord unseres Hausbootes im Elsass.

Tag 6 Auf Richtung Straßburg

Start in Saverne um 9:45 Uhr wieder nach einem guten Frühstück und einer französischen Dusche. Containerdusche mit aspachuralten Brauseköpfen selbst Zusammengelötet. Dusche 10 Minuten 2 Euro. Als Ziel war Hochfelden angedacht, aber kurz nach dem losfahren kam uns die Idee doch bis Straßburg zu fahren. Anruf bei Frau Dankert ob wir einen Tag verlängern können. 15 Minuten später der Rückruf geht klar also neues Ziel Straßburg. Laut Wegweiser 10 Stunden Fahrt, in der Hochsaison mag das ja Stimmen. Wir sind gemütlich durch getuckert und hatten nur einmal Gegenverkehr von einem Lastkahn. So haben wir Schleuse für Schleuse abgearbeitet bis auf einmal ein Wasserschlauch vom Himmel hing, allgemeine Hektik was ist da zu machen, auf dem Schild steht „ziehen“ also gezogen und kurz darauf wussten wir, das ist die Aktivierung für die Schleuse, also Anmeldung das kommt dann ein paar Mal.

Gegen 16:30 Uhr sind wir in Straßburg eingefahren, hinter uns hatten wir zahllose Schleusen und eine  Drehbrücke. Die Fahrt durch das Stadtgebiet ist recht interessant am Europaparlament vorbei immer Richtung Rhein. Durch den Hafen von Straßburg durch getuckert und die großen Schiffe angeschaut, die meist zu Hausbooten umgebaut sind. Der eingezeichnete Hafen ist leicht zu finden, er wird gerade renoviert, Duschen sind zwar eingezeichnet gibt es aber nicht. Der Captain ist freundlich und sehr nett. Wir haben uns landfein gemacht und sind dann mit der Straßenbahn ins Zentrum gefahren. Haltestelle ca. 8 Minuten zu Fuß entfernt. Bummeln durch Straßburg, Münster anschauen und Läden durchstöbern (von den Frauen). Abendessen am Kanal ein schöner Abend. Mit der Straßenbahn wieder zurück auf Schiff und den Abend ausklingen lassen. Hafenatmosphäre genießen und den Straßenstrich beobachten der sich hier befindet (arme Mädels).

Tag 7 Auf zum Heimathafen

Morgens aufgewacht und es hat geregnet. In Ruhe gefrühstückt, fertig gemacht und von Innen dann gestartet. Die erste Schleuse Nr. 51 noch leichter Nieselregen, ab Schleuse 50 dann kein Regen mehr. Schleuse 50 wird im Führer als gefährlich eingestuft wegen der Strömung, Ich fand die 49´er viel stärker. Auf der Weiterfahrt sind dann nochmal 2 Schleusen ausgefallen. In Hochfelden haben wir dann angelegt und sind ins Ort gelaufen um einzukaufen, obwohl im Führer steht, dass keine Einkaufsmöglichkeiten da ist, haben wir eine Supermarkt, eine Metzgerei und Bäcker gefunden.

Bei Gerieth sind wir dann vor der Schleuse vor Anker gegangen liegt Windgeschützt durch die Brücke. Die gekaufte Grillkohle raus und einen Pfadfindergrill gebaut. Steaks und Würste gegrillt und super lecker gegessen. Schleuse 38 hat auch Probleme gemacht, ist nicht gestartet, also wieder ans Telefon und Meldung gemacht, da ist auf der anderen Seite ein alter Mann aufgetaucht und hat mit dem Schlüssel gewunken, telefonisch wieder Bescheid gegeben das jemand da ist. Der alte Mann hat nichts geredet als ich Bonsoir sagte gab er nur ein grunzer hinter der Zigarre hervor, hat dann von Hand geschleust wieder ohne Worte, hat aber geklappt.


Tag 8 Letzte Etappe unserer Reise

Ablegen nach dem Frühstück, den Kanal ein Stück runter um die Schleusenkette ab der 36er wieder zu aktivieren, Wendemanöver auf dem Kanal und den Schlauchschalter aktivieren. In aller Ruhe hochgefahren und die Schleusen nacheinander abgearbeitet bis Lutzelbourg. Im unteren Hafen haben wir angelegt und sind zur Burg hochgelaufen, Fußweg ca. 30 Minuten und einen herrlichen Ausblick über das Tal genossen. Auf dem Rückweg beim Bäcker noch Kuchen eingekauft und auf dem Oberdeck Kaffee getrunken. Noch 2 Schleusen und wir haben am Heimathafen angelegt gegen 17:30 Uhr. Duschen war nicht mehr möglich erst ab 8 Uhr morgens wieder, ist aber für uns kein Problem gewesen.

Nach einem Feierabendbier haben wir uns gerichtet um an der Brücke im Restaurant d`Eselbahn zum Abendessen zu gehen. Sehr gut zu empfehlen, Essen war sehr gut Bedienung super freundlich und alles gut. Abends dann aufs Schiff noch eine Runde Romé gespielt und den Abend ausklingen lassen.
Tag 9

Nach unserem obligatorischen Frühstück noch kurz packen und das Schiff räumen. Gegen 9,30 Uhr haben Wir dann die Schlüssel übergeben.
Den Verlängerungstag haben wir nicht bereut, denn sonst wären Wir nicht bis Straßburg gekommen und hätten bei Hersfelden oder etwas tiefer unten wenden müssen und zurückfahren können.

Die Crew der Europa 400
Kapitän: Rainer
Matrose: Hans
Smutje: Gisela
Leichtmatrose: Bea


Noch ein paar Daten zu unserer Reise:

Gesamte Kilometer laut Karte berechnet 247 km
Schleusen die befahren wurden exakt 100 Stück
Tunneldurchfahrten genau 4 Stück 2 kurze 2 lange.
Hebewerk 1 mal rauf und 1 mal runter.

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