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16.03.2010

Hausboote Camargue – Unterwegs in der Camargue

Liebes Ferien auf dem Wasser – Team,

nochmals vielen Dank für die problemlose Reisebuchung. Bei uns hat Alles bestens geklappt.

Hier ein kurzer Reisebericht:

Am 04.09. übernahmen wir in Bellegarde unser Boot. Nach kurzer Einweisung, mit Aufstoppen und Wenden auf der Stelle, traten wir die Fahrt an.

Nach den ersten Kilometern mussten wir das Erlernte bereits anwenden und mussten ein „Mütze-über-Bord-Manöver“ fahren. Hat natürlich bestens geklappt.

Den ersten Stopp machten wir in Gallician, was eigentlich ein Fehler war, da der nächste Ort, Aigues-Mortes, einfach schöner ist. Aigues-Mortes sollte auf jeden Fall als Stopp eingeplant werden.

Wir fuhren dann am nächsten Tag bis Maguelone und machten dort an den Holzstegen fest. Es hat uns hier so gut gefallen, dass wir zwei Nächte blieben. Durch die Nähe zum Meer, konnten wir hier einen Strandtag einlegen.

Weiter ging es am nächsten Tag bis zum Etang de Thau.

Wo wir in Bouzigues die Nacht verbrachten. Dieses Bouzigues ist wirklich ein tolles Dörfchen. Hier kann man hautnah das Leben der Austernfischer erleben und natürlich auch zu fantastischen Preisen Austern essen (sofern man es mag). Zum Frühstück haben wir abgelegt, das Boot in die Sonne gedreht und uns treiben lassen. Das war eines der schönsten Frühstücke die wir je erlebt haben. Da das Wasser des Etang de Thau glasklar ist, kann man hier getrost in Wasser springen. Für die Kinder ein Paradies.

Die beiden folgenden Nächte haben wir in Balaruc-les-Bains verbracht, was wieder ein ganz anderes Erlebnis war. Balaruc ist eine Therme die ihre Ursprünge bereits in der Römerzeit hatte. Heute wird sie von Rentnern überlaufen. Die sind alle sehr mitteilungsbedürftig, so dass man die unterschiedlichsten Lebensgeschichten erfuhr. Was  aber unterm Strich sehr kurzweilig und interessant war.

Leider mussten wir dann auch schon wieder den Rückweg antreten. Allerdings kam uns dann auf dem Rückweg der Kanal du  Rhone a Sete recht eintönig vor. Das Neue das wir auf dem Hinweg wahrgenommen hatten, Stierherden, Wildpferde und Flamingos, war  uns nun schon bekannt und so wurde uns die Monotonie der unendlichen Geraden erst so richtig bewusst. Tat dem Gesamteindruck aber keinen Abbruch.

Insgesamt ein toller Trip, empfehlenswert und jederzeit wiederholenswert.

Viele Grüße

Harald Efthymiou

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