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8 Männer auf einem Boot

Zum 40. Geburtstag wollten wir einem Freund Zeit schenken, mit uns! Also wurde gegrübelt, wie man das verpacken kann. Früher sind wir am Herrentag mit dem Fahrrad losgezogen. Später setzten wir uns ins Schlauchboot und ließen uns die Ohre runter treiben. Aber diesmal musste was Neues her. Es dauerte nicht lange und wir einigten uns auf eine Bootstour.

Das Geschenk kam super an. Jetzt musste nur noch ein passender Termin gefunden werden. Dies dauerte etwas, aber am Ende einigten sich alle auf den Zeitraum vom 15. - 18.05.2019. Unser Startpunkt sollte Potsdam sein. Leider erhielten wir eine Nachricht, dass unser Boot nicht aus dem Winterquartier nach Potsdam überführt werden kann, da eine Schleuse immer noch durch Bauarbeiten geschlossen ist. Somit mussten wir bzgl. des Startpunktes nach Kleinzerlang umbuchen.

1. Tag
Am 15.05. ging es im Marina Wolfsbruch los. Das Wetter war gut, bei ca. 17 Grad regnete es nicht. Nach anfänglichen Verzögerungen durch die Einweisung konnten wir den Hafen gegen 18 Uhr verlassen. Unser Ziel sollte Neustrelitz sein. Die erste Herausforderung wartete gleich auf uns, die erste Schleuse wollte passiert werden. Aber alles halb so wild, unser Kapitän mit Bootsführerschein navigierte das Boot sicher hindurch. Bis zur nächsten Schleuse waren es einige Kilometer. Wir tuckerten gemütlich dahin, schmissen den Grill an und genehmigten uns die ersten Kaltgetränke... Da die nächste Schleuse von Menschenhand bedient wurde und es bereits 19:30 Uhr war, machten wir am Ufer fest. Jetzt stärkten sich alle ordentlich und wir ließen den Abend unter Deck bei weiteren Kaltgetränken ausklingen.

2. Tag
Über Nacht hatte es dann geregnet. Die Schleuse öffnete um 9 Uhr. Vorher war frühstücken angesagt. Einige kamen etwas verkatert aus den Kojen gekrochen. Es war auch merklich kühler geworden. Der Tag sollte nicht mehr als 10 Grad bringen.
Gegen 9:30 Uhr waren alle gestärkt und wir stachen in See. Mit dem Verlassen unseres Nachtquartiers begann es zu regnen und sollte nur zeitweise aufhören. Wir fuhren durch Kanäle, überquerten Seen und nahmen Kurs auf Neustrelitz. Hinter eine überdachten Holzbrücke erblickten wir einen Imbiss. Das Boot wurde gewendet und wir machten am Dock fest. Einige aßen eine Fischsoljanka, andere ein Fischbrötchen oder auch beides. Von Neuem gestärkt ging es weiter, nach 2 weiteren Schleusen erreichten wir bei echten Mistwetter Neustrelitz. Grillen würde heute sprichwörtlich ins Wasser fallen, also beschlossen wir, nach dem wir im Hafen fest gemacht hatten, uns in einem Restaurant nieder zu lassen. Gesagt, getan... wir stiefelten in Richtung Marktplatz und wurden auch gleich fündig. Wir wechselten dann noch die Lokalität und fanden uns direkt am Hafen im "Live" ein. Hier wurde sich auch quer durch die Speisekarte gefuttert. Ob Schnitzel, Kuchen oder Eis, alles wurde verspeist. Und das ein oder andere hopfenhaltige Getränk durfte nicht fehlen... Beim Studieren der Speisekarte viel uns allen die Frühstücksseite ins Auge... von 8 bis 11 Uhr Buffet für 8,50 €! Wir waren uns alle einig, wir sind dabei. Wir reservieren für den nächsten Morgen und gingen zurück aufs Boot. Da der Regen nicht enden wollte, verbrachten wir den Abend unter Deck. Am späten Abend bekamen wir dann noch einmal "leichten" Appetit. Also machte unser Smutje uns noch Nudeln. Der Abend endete wir der davor in geselliger Runde.

3. Tag
Am nächsten Morgen nutzten wir die Möglichkeit im Hafen zu duschen. Herrlich... Anschließend gingen 8 Männer zum Frühstücken. Man war das lecker! Satt bis oben hin, steuerte unser Kapitän das Boot aus dem Hafen. Der Regen war fort und die Sonne zeigte sich langsam. Im Laufe des Tages kam sie immer mehr heraus und bescherte uns einen traumhaften Tag auf dem Boot. Alle aalten sich auf dem Deck und genossen die Zeit. Jetzt konnte man auch die Landschaft richtig genießen. Auf dem Rückweg nach Marina Wolfsbruch nutzen 3 Mutige die Möglichkeit ins kühle (kalte) Nass zu springen. Lange hielt es keiner drin aus. Spätere Recherchen ergaben eine Wassertemperatur von 13 Grad. Vorbei an Marina Wolfsbruch gingen wir einige Kilometer dahinter für unsere letzte Nacht vor Anker. Wir genossen den letzten Abend, diesmal über Deck. Dieser Tag entschädigte für den Tag zuvor. Bei diesem Traumwetter wurde natürlich gegrillt.

4. Tag
Unsere letzten Stunden an Bord genossen wir noch einmal, es wurde ausgiebig gefrühstückt. Anschließend mussten wir notgedrungen den Hafen ansteuern, auch wenn das Wetter wieder erste Sahne war und keiner von Bord wollte.

Fazit: Wir sind uns alle einig, das hat richtig gerockt. WIR MACHEN DAS NÄCHSTES JAHR WIEDER!!!

MfG
Christian Müller

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