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Bootsfahrt von Saverne nach Straßbourg


Crew: Mario (29 J.), Mariechen (30 J.) und Constantin (29 Monate)



1. Tag
Unsere 2. Bootsfahrt führte uns wieder an den schönen Ort Saverne. Nach einem kurzen Spaziergang am Hafen, ging es ans Ausladen. Nachdem  alle Formalitäten geklärt gewesen und wir eine Einweisung erhalten hatten, ging es auch schon los.
Wir kannten das Boot mit dem Namen „Ostwald“ bereits von unserer ersten Hausbootfahrt, bei dem es damals mit 4 Erwachsenen und 1 Kleinkind nach Lutzelbourg ging.
Diesmal wollten wir, in einer kleineren Besatzung, bis nach Straßbourg fahren.
Vor der ersten Schleuse mussten wir an einem Seil ziehen, welches die Schleusenkette für die nächsten Schleusen aktivierte. Praktisch, wenn man auf die Schleuse zufährt und diese dann schon vorbereitet wird bzw. bereit steht.
Wir hatten uns daheim nämlich schon Gedanken gemacht, wie das mit nur 2 Erwachsenen und einem kleinen Kind funktionieren soll.
Constantin war an diesem Nachmittag wahrlich nicht gut drauf und hatte keine Lust zu warten, bis Mami mit dem Helfen beim Schleusen fertig war. Das wurde in den nächsten Tagen zum Glück viel besser, er wollte sogar auch mal das Seil halten und natürlich ganz oft am „Lenkrad“ sitzen.
Auf der Strecke ist es eher ländlich. Wir kamen vorbei an Dettwiller und Hochfelden.
Am späten Nachmittag machten wir Halt in Waltenheim sur Zorn.
Hier gibt es zwei Anlegemöglichkeiten. Entweder vor der Schleuse. Hier hat es Picknick-Tische und Mülleimer oder direkt hinter der Schleuse.
Wir legten hinter der Schleuse an. Hier warf Mario seine Angel ins Wasser, während Constantin und ich auf dem Treidelweg mit Inlineskates und Laufrad unterwegs waren. Gut versteckt hinter dem ganzen Gebüsch führte ein schmaler Kiesweg zu einem Spielplatz (dieser ist nicht im Kanalführer eingezeichnet).
Direkt an der Schleuse befindet sich das Restaurant A l´Ancre in dem wir gut zu Abend gegessen haben.

2. Tag
Mario ist am ersten Morgen schon sehr früh aufgewacht um zu angeln. Nachdem Frühstück legten wir ab.
Unser heutiges Ziel war Straßbourg. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich.
Bewirtschaftete Felder wechseln sich ab mit den Wäldern. Es gibt mehrere kurze Schleusenketten und man fährt unter vielen Brücken hindurch (Kopf einziehen!). Die Schleuse 48 wird von einem Schleusenwärter  bedient, sobald man sich dieser nähert. Hinter der Schleuse folgt gleich eine Wendelbrücke, die auch vom Schleusenwärter bedient wird.
An dieser Schleuse mussten wir einem Betonfrachter Vorfahrt gewähren. Während unserer Wartezeit gesellten sich noch zwei weitere Boote zu uns. Mit diesen fuhren wir dann zusammen in die Schleuse. Da wir bis Straßbourg nicht in jeder Schleuse mit zwei weiteren Booten zusammen sein wollten, ließen wir die Boote überholen.
Die nächste Schleuse waren wir dennoch nicht alleine. Bis Straßbourg teilten wir uns die letzten Schleusen mit einem netten Paar aus der Schweiz.
Nach Vendenheim und dem Vorort Soeffelweiersheim (Anlegemöglichkeit mit Landstrom und Wasserversorgung) erreichten wir Straßbourg.
Man fährt an einigen Wohn- und Industriegebieten vorbei, bevor man das Europaparlament erreicht. Ein sehr imposantes Glasgebäude. Hier kreuzten ein paar Fahrtgastschiffe unseren Weg. Weiter vorbei an Frachtern, bewohnten Hausbooten und Flusskreuzfahrtschiffen ging es zum Yachthafen Koejac Yachting, den wir für unsere Übernachtung in Straßbourg ansteuerten. Für das Anlegen inkl. W-lan mit der Nicols Estivale Quattro, Landstrom und Wasser haben wir insgesamt EUR 25,- bezahlt. In der Nähe vom Yachthafen gibt es zwei Supermärkte und einen Bäcker. Der Yachthafen ist ca. 2 km von der Straßbourger Kathedrale entfernt.
Nach einer kurzen Abkühlung unter der Außendusche, ging es mit der Straßenbahn in die Straßbourger Altstadt. Constantin ist unterwegs eingeschlafen und hat somit alles verpasst. Wir bummelten durch die kleinen Gassen, aßen leckeres Eis und bestaunen die Kathedrale und andere Gebäude. Nach einem Abstecher an den Place de la Republic ging es zurück zu unserem Hausboot.

3. Tag
Halbzeit - Morgens ist es in Straßbourger Gewässern noch recht ruhig. Wieder vorbei am Europaparlament, Wohngebieten usw. geht es heute zurück Richtung Saverne.
Da es an diesem Tag wieder an die 30 Grad hatte, blieb ich diesmal mit Constantin lieber im Salon. Dank Mickey Mouse DVD und etlichen Kinderlieder CD´s verging die Zeit fast wie im Flug. Aus den Panoramafenstern unserer Nicols Estivale Quattro genoß ich die Landschaft. Besonders gut gefallen hat es mir an diesem Tag in den Wäldern bei Brumath.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Hochfelden. Hier legten wir an und machten uns nach einem stärkendem Essen auf den Weg in die Stadt. In Hochfelden gibt es ein Schwimmbad und die Brauerei Meteor. Wir gingen ins Schwimmbad. Anschließend zum Abendessen auf die Terrasse des Stammtisch Meteor. Es gibt wohl noch andere Restaurants in Hochfelden, aber außer dem Stammtisch, einem Döner/Pizza-Imbiss und ein Asia Restaurant waren an diesem Tag alle geschlossen...

4. Tag
Am letzten Tag schliefen Constantin und ich aus. Mario zog es frühmorgens wieder zum Angeln nach draußen. Die letzten Stunden auf unserem Hausboot verflogen wie im Nu. Mario meisterte die Schleusen fast schon im Alleingang.
In Saverne kümmerten wir uns noch schnell selbst um die Endreinigung. Nachdem wir unser Gepäck ins Auto umgeladen hatten, ging es auch schon wieder zurück nach Hause. So ging ein schönes, erlebnisreiches, entspannendes aber auch anstrengendes verlängertes Wochenende vorüber.

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