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Hausbootferien ab Lagarde mit 3 Kindern im Elsass

 

Wir waren bereits vor 6 Jahren schon Mal auf einer Hausboot-Tour in den Niederlanden. Inzwischen haben wir 3 Kinder (unsere beiden Töchter sind sieben und fünf, unser Jüngster ist ein halbes Jahr alt) und wir wollten herausfinden, ob so eine Bootstour auch etwas für unsere Kinder wäre. Von Stuttgart aus haben wir deshalb das Elsass gewählt (2,5 Stunden Autofahrt). Unser Ausgangshafen war Lagarde und wir haben 3,5 Tage von Montagnachmittag bis Freitagfrüh eine Eau-Claire 930 von Navig France gemietet.

Nach einer freundlichen Beratung durch Herrn Dankert haben wir uns dafür entschieden, nach Osten zu starten. Da das letzte Mal Hausbootfahren schon ein Weilchen her war, hat uns ein Techniker von Navig France noch durch die erste Schleuse in Lagarde begleitet. Das hat uns die Letzte Angst davor genommen, alleine das Boot nicht in den Griff zu bekommen. Unser erster Hafen war dann Port Sainte-Marie, ein Hafen von Navig France. Diesen hatten wir nach 1,5 Stunden Fahrt erreicht und wir verbrachten den ersten Abend und die Nacht dort.
 
Am nächsten Morgen hat uns Navig France dann frische Brötchen direkt ans Boot gebracht, die wir zuvor über den Online Shop bestellt hatten. Nach dem Frühstück ging’s dann weiter Richtung Osten über die höchste Schleuse Frankreichs (15 Meter) Réchicourt nach Gondrexange. Hier wollten wir einen kurzen Badestopp im Le Petit Étang einlagen – leider war das Baden dann dort aber gerade verboten. Wahrscheinlich war der See in den letzten Wochen aufgrund des warmen Wetters gekippt. Ein leckeres Eis vom nahegelegenen Restaurant, in dem es auch Brötchen, Milch und verschiedene Nudeln zu kaufen gab hat die Laune aber schnell gebessert. Nach dem kurzen Stopp ging es weiter über Xouaxange, Hesse und Schneckenbusch durch die Tunnel zwischen Niderviller und Arzviller zum Schiffshebewerk Plan inliné de Saint-Louis-Arzviller. Das hinunterfahren im Werk hat allen riesig Spaß gemacht. Ein beeindruckendes Bauwerk. Die Krönung des Tages war dann der Abend im Hafen von Lutzelbourg, den wir gerade noch kurz nach sieben Uhr erreicht haben. In diesem süßen Städtchen mit der imposanten Burg haben wir in der Bierstub d’Eselbahn sehr lecker und zu einem fairen Preis gegessen.
 
Gerne wären wir an diesem Tag weiter nach Zabern gefahren um das Château des Rohan anzusehen – wir wussten aber nicht genau, ob dafür die Zeit noch gereicht hätte. Deshalb haben wir das auf unsere nächste Tour verschoben und uns wieder Richtung Westen auf den Rückweg gemacht. Das Schiffshebewerk wieder hochgefahren, zurück durch die zwei Tunnels, vorbei am Le Petit Étang wollten wir eigentlich wieder den Hafen Port Sainte-Marie erreichen. Da wir aber in Réchicourt eine dreiviertel Stunde auf eine (wohl bemerkt leere Schleuse) warten mussten, haben wir die letzte Schleuse vor dem Port Sainte-Marie (leider) nicht mehr rechtzeitig erreicht. So mussten wir die Nacht direkt auf dem Kanal verbringen. Was sich im Nachhinein als absoluter Glücksfall heraus stellte. Hier hatten wir den schönsten Platz der letzten Tage gefunden und verbrachten einen schönen Abend inmitten herrlicher Natur.
 
Den letzten „richtigen“ Tag haben wir dann so geplant, dass wir über Lagarde hinaus einfach so weit nach Westen fahren um dann Mittags umzudrehen, so dass es uns Abends gut in den Hafen nach Lagarde reichen sollte. Vorbei am Étang de Parroy und Bauzemont haben wir dann fast noch Einville-au-Jard erreicht. Abends im Hafen von Lagarde gab es dann noch ein leckeres Abendessen an Bord.
 
Am nächsten Morgen hieß es dann Boot entladen und Innenreinigung durchführen (die Aussenreinigung hatten wir gleich bei der Bestellung mitgebucht). Nachdem wir dann noch ein paar Andenken und Postkarten im gut sortierten Lädchen von Navig France geshoppt und das Benzingeld (ca. 170 Eur) bezahlt hatten ging unser Kurzurlaub dann tatsächlich zu Ende.
Wie eingangs erwähnt wollten wir in diesen knapp vier Tagen in erster Linie herausfinden, ob wir mit unserer Familie solche Bootstouren wagen können und ob es den Kindern auch Spaß machen würde. Dies können wir abschließend eindeutig positiv beantworten: wir kommen in jedem Fall wieder!

Vielen Dank an das „Ferien auf dem Wasser“ Team für die prompte Beantwortung aller Fragen und für die tolle Orga – es hat alles wie am Schnürchen geklappt! Und vielen Dank an Navig France für das tolle Boot, es ließ sich wunderbar steuern und alles hat einwandfrei funktioniert! Der Urlaub hat uns allen wirklich großen Spaß gemacht!!!

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