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Unser Reisebericht: 2 Wochen mit dem Hausboot durch Südholland

Ahoi liebe Freizeitkapitäne

nach ca 8-9 Stunden Fahrt auf der Autobahn sind wir endlich gegen 19:00 Uhr in Zwartsluis, Holland angekommen und völlig erledigt. Unser Ziel war der Yachthafen vom Charter Panorama. Wir durften sofort das Boot beziehen (wir haben uns die Wolvenyacht 4 ausgesucht) und konnten uns nach Belieben einrichten. Als Willkommensgruss erwartete uns eine Flasche Wein und ein holländischer Käse. Beides konnten wir nach der langen Fahrt gut gebrauchen. Nach kurzer Zeit begrüsste uns Hr Hageman und erklärte noch ein paar Dinge zum Boot. Wirklich sehr kompetent und überaus freundlich. Von dieser Sorte sollte es mehr geben.
Die erste Nacht auf dem Boot war gemütlich und wir konnten unsere Batterien wieder auftanken. Nach kurzer Instruktion und kleiner Probefahrt am Vormittag des nächsten Tages, konnten wir auch schon starten. Die Sonne schien, es war warm und die Aussicht war genial. An Tag 1 haben wir ca 50 km von Zwartsluis bis nach Deventer zurückgelegt und das inklusive Gegenströmung.
Das hat alles wunderbar geklappt und wir hatten uns schnell an das Boot gewöhnt. Es fährt sich super und ist für alle anderen Freizeitkapitäne nur zu empfehlen!!!!

Ersten Tage:
Mittlerweile haben wir ordentlich Km gemacht und sind von Arnhem über Gouda (klar haben wir hier auch angehalten und den obligatorischen Käse gekauft) nach Rotterdam gefahren. Das war eine ganz schön lange Strecke, fuhr sich aber einwandfrei. Dazu muss man sagen, dass uns weniger andere Freizeitkapitäne begegnet sind, sondern massenweise Frachter jeglicher Grösse - sehr faszinierend. Für alle, die sich darüber Gedanken machen ein Boot zu mieten, dann tut dies in Süd-Holland. So viel Abwechslung gibt es nirgends zusehen. Die ersten Angelversuche wurden am Abend noch belohnt und wir zogen so einige grosse Brocken aus dem Wasser. Die nächsten Tage werden wir von Rotterdam Richtung Den Haag fahren bis hoch nach Amsterdam.

Mitte der Ferien:
In Rotterdam haben wir übernachtet und uns Zeit gelassen, den riesigen Hafen anzuschauen. Man kriegt soviel zusehen, dass man nicht wirklich alles in Bildmaterial festhalten kann. Aber man trifft alles, was schwimmt und einigermassen motorisiert ist. Die grossen Frachter waren schon unterwegs eindrucksvoll, aber hier durch die Menge noch mehr. Hier haben wir dann auch festgestellt, dass die holländischen Karpfen und Aale auf Räucherlachs und Shrimps stehen. Das ist der ultimative Geheimtipp, wenn man dort angeln möchte.
In Rotterdam haben wir das erste Mal 200 l Diesel getankt, denn der Motor hatte bei den vielen Kilometern ordentlich zutun.
Von Rotterdam ging es weiter über Den Haag nach Amsterdam, wo wir dann auch zwei Tage in zwei verschiedenen Häfen übernachtet haben. Bei einer Bootslänge von 10.60 m kamen wir auf ca. 15-17 Euro die Nacht. Also doch etwas gehobene Preise dort (ansonsten liegen die Preise ausserhalb zwischen 10 und 14 Euro je Nacht und Hafen). Aber es hat sich gelohnt, denn wir haben das Boot verlassen (die Fähre zum Bahnhof startet direkt neben dem Sixhafen und man steht sofort am Bahnhof) und sind einerseits durch die Grachten geschippert (hopp on-Tagesticket liegt bei 24 Euro pro Person) und andererseits durch Amsterdam gelaufen. Es ist immer wieder schön, durch die Gassen zu schlendern. Wir haben natürlich auch nicht das typische Fastfood und Bier ausgelassen. Es gab eine gemischte, frittierte Platte mit Bitterballen (holländischer Klassiker – püriertes Hack im Knuspermantel), Käsesticks und noch ein paar andere frittierten Dingen (dort wird fast alles in die Fritteuse geworfen, was nicht zerfällt) – kann man mögen, muss man aber nicht. Wir haben nur schwer Abschied nehmen können, denn Amsterdam mit seinen Millionen Fahrrädern hat uns mal wieder in seinen Bann gezogen und begeistert. Anschliessend sind wir Richtung Heimathafen unterwegs gewesen.

Ende der zweiwöchigen Ferien:
Zum Ende der Ferien war es eher ruhig. Nach den turbulenten Städten Rotterdam und Amsterdam fuhren wir ein kleines Stück durch das Markermeer an der Küste von Flevoland in Richtung Norden. Dabei kamen wir an vielen kleinen Dörfern und Städten wie Harderwjik oder auch Kampen vorbei und landeten drei Tage vor Ferienende wieder im Heimathafen Zwartsluis. Nach einer Nacht dort beschlossen wir, die restlichen Tage Richtung Friesland zu fahren. Schlussendlich landeten wir in Echtenerbrug, wo wir im Mai 2014 schon einmal gestartet sind, um Friesland in einer Woche zu erkunden. Das lohnt sich auf jeden Fall sehr. Die letzten Tage sind wir auch nicht mehr viel gefahren und haben viele kleine Angelstopps eingelegt. Leider war uns das Anglerglück nicht mehr so holt, wie in der ersten Reisewoche.

Anschliessend ging es wieder zurück in unseren Heimathafen Zwartsluis und wir mussten langsam wieder die Koffer packen.


Das war mehr als schade, denn nach zwei Wochen auf dem Boot hatten wir uns schon wie Daheim gefühlt. Nächstes Jahr steht zu 90% wieder Holland auf dem Plan, wo wir zusätzlich Richtung Belgien starten wollen oder umgekehrt von Belgien nach Holland. Das überlegen wir uns noch.


Auf jeden Fall buchen wir dann wieder einmal über „Ferien auf dem Wasser“, denn die letzten Buchungen klappten wunderbar und man fühlt sich auch gut aufgehoben.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub und wünschen allen Freizeitkapitänen eine gute Fahrt.

Viele Grüsse

Sandro & Katrin

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