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Unterwegs mit der "Infinity" auf dem Neckar

Wir sind erfahrene Bootsfahrer und haben in den letzten 15 Jahren mehrere Länder mit Hausbooten bereist. Viele Gebiete in Frankreich, auf den Mecklenburgischen und Brandenburger Gewässern, der Saar und Mosel, in Irland, Italien und Holland.

Wir suchen auch immer nach neuen Reisezielen und sind dann auf die Masuren sowie dem Neckar aufmerksam geworden.

Da unsere Wunschwoche noch frei war, buchten wir die Passion Yacht 1400 „Infinity“ von „Ferien auf dem Wasser“.

Die Betreuung vor der Buchung gefiel uns sehr gut. So erhielten wir unmittelbar nach Buchung einen Törnführer, der im Preis mit inbegriffen war sowie persönliche Hafenrecherchen der Eigner.

Die Bilder auf dem Prospekt und die Beschreibung des Bootes ließen ein ausgezeichnet ausgestattetes Boot erwarten. Hoffentlich hält auch das Prospekt, was es verspricht.

Am 07.06. waren wir mit unseren beiden Kindern sowie den Großeltern gegen 14.00 Uhr in Ludwigsburg. Richard, wie sich später herausstellte auch unser Einweiser, war noch mit der Aussenreinigung beschäftigt.

Wir konnten mit dem Pkw fast direkt vor das Boot fahren uns stellten unser Gepäck auf dem Steg ab. Um 14:20 Uhr konnten wir dann an Bord.

Erster Eindruck: Wirklich wunderschön. Beim ersten Durchlaufen fielen uns vor allem die breiten Betten in der Bug- und Heckkabine auf, Heizkörper an den Wänden wie zu Hause und jedes Bad hat eine separate Dusche mit Tür.

Die Bettenverteilung war schnell geregelt. Mama und Papa in der Bugkabine, die Kids in die Seitenkabine und Oma und Opa durften sich in der wirklich sehr großen Heckkabine ausbreiten.

Pünktlich um 15.00 Uhr kam dann Richard wieder und begann mit der Einweisung.
- Benutzung der elektrischen Toiletten, Gasherd, Mikrowelle, Heizung, Schalttafel, Fernseher, Motor im Bootsinneren
- Anker, Fender, Leinen, Aussendusche, Kühlschublade (unter dem Käpt`nssitz), Motor, Bug- und Heckstrahlruder sowie GPS Gerät aussen

Anschließend die Probefahrt wo sich zeigen sollte, wie der „Hase“ läuft. Und der „Hase“, also das Boot, lief sehr gut. Mit Bug- und Heckstrahlruder eh kein Problem. Das erste An- und Ablegemanöver durch uns klappte sofort und so war die Einweisung um kurz nach 16.00 Uhr bereits abgeschlossen.

Da wir noch am ersten Tag mit dem Boot ein Stückchen fahren wollten, empfiehl uns Richard den Hafen in Benningen. Dazu noch ein Restauranttipp.

Wir packten aber noch in Ruhe unsere Sachen aus und verstauten Sie in die Schränke. Da wir nur ein Teil an Proviant mit hatten, fuhren wir noch fix in den nahe gelegenen Edekamarkt und kauften noch das Fehlende ein.

Und dann ging es los. Die Kinder, wie immer, etwas sehr aufgeregt, aber das waren wir auch.
Leinen los und adjeu Ludwigsburg.

Nach ca. einem Kilometer kommt bereits die Schleuse Poppenweiler. Wir riefen den Schleusenwärter ca. 500 m vorher an und bekamen beim Eintreffen sofort „grün“.

- Im Bordbuch der „Infinity“ befindet sich ein Rufnummernverzeichnis aller Schleusen. Die Schleusen müssen vorher immer angerufen werden. Der Schleusenwärter weist einem die rechte oder linke Kammer zu. Berufsschifffahrt hat Vorrang, aber dazu später mehr.

Wie Richard es uns bei der Einweisung aufgetragen hat, blieben wir im hinteren Drittel der Schleuse. Die Wasserströmung beim schleusen ist dort geringer, spielt aber beim abwärts chleusen nicht so die Rolle (Richtung Heidelberg / Mannheim bis zum Rhein schleust man talwärts). Das Schleusen geht sehr leicht, obwohl die Schleusenkammern 110 m lang und wegen der Berufsschifffahrt auch sehr breit sind.

Ca. 7 km weiter passieren wir dann auch noch die Schleuse Marbach und erreichen 3 km später den Hafen in Benningen, ca 2 Stunden Fahrzeit mit Schleusen von Ludwigsburg aus. Nach dem Anmelden haben wir uns dann an den Landstrom angeschlossen und gingen mit kräftigem Hunger zum Restaurant, welches uns Richard empfohlen hatte.

Das „Brückenhaus“ (mit Biergarten) befindet sich direkt am Neckar mit herrlichem Blick auf die Weinberge. Die Speisekarte ist recht einfach gehalten, das Essen aber lecker.

Gegen 21:30 Uhr treffen wir wieder am Boot ein. Müde…. Ja, also ab in`s Bett.

Wir schliefen wie die Murmeltiere und erst um 08.00 Uhr wurde der Letzte wach.
Es war warm und wir entschlossen uns auf dem Sonnendeck zu frühstücken. Die „Infinity“ hat an Deck eine u-förmige bepolsterte Sitzgruppe, die Sitzbank des Käpt`ns wird durch umklappen der Rückenlehne ebenfalls zum Sitz für den Tisch. Für 6 Leute mehr als ausreichend.

Für den Abend hatten wir uns als Ziel Heilbronn vorgenommen ( 41 km, 5 Schleusen).
Erst um 10:30 Uhr starteten wir. Die Sonne schien bereits sehr stark. Durch die über das Sonnendeck komplett verschließbare bzw. zu öffnende Persenning sehr angenehm. Die die sich in die Sonne legen wollten, holten sich Decken und Kissen aus dem Boot und legten sich auf das Vorschiff, die anderen blieben beim Skipper im Schatten.

Wir passierten Pleidelsheim und Hessigheim und die dazugehörigen Schleusen. Am Ufer tauchen immer wieder herrliche Weinberge auf. Äußerst sehenswert die Hessigheimer Felsengärten zwischen Hessigheim und Besigheim.

An der Schleuse Besigheim müssen wir das erste mal warten. Ein Frachtschiff wird gerade hoch geschleust, es ist nur eine Schleusenkammer im Betrieb. Die halbe Stunde Wartezeit nutzen wir und machen uns einen kleinen Mittagssnack.

Der Frachter verlässt die Schleuse und als er an uns vorbei fährt merken wir was dort für Kräfte an Sog- und Schubkraft im Wasser entstehen. Deshalb ist es auch wichtig, das Boot nie zu stramm anzuleinen, damit das Boot sich mit dem Wasser mitbewegen kann.

Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Heilbronn. Die Eigner haben dort unmittelbar an der Schleuse einen Liegeplatz der Fahrgastschifffahrt angemietet.

Wir überlegen noch, ob wir in die Stadt gehen wollen, entscheiden uns aber für den nächsten Tag. Sie Sonne und die frische Luft haben die Geister sehr ermüden lassen. So decken wir wieder den Tisch an Deck und öffnen eine Flasche Wein. Da sich der Anleger in unmittelbarer Nähe des Wehres der Schleuse Heilbronn befindet hört man das Wasser das Wehr herunterrauschen, wie bei einem Wasserfall. So genießen wir den Abend bis um 21:30 Uhr an Deck.

Die Kids möchten fernsehen. Wir versuchen Sie davon abzubringen, es bringt aber nichts. Na hoffentlich wird das jetzt nicht ein technischer Akt……. Fernseher an – geht. SAT-Anlage an…. man hört sie auf dem Geräteträger rödeln ……. Bild….. es funktioniert. Sender….. Alle da… wie zu Hause. ( vor allem die Kinder haben in der Woche immer mal wieder ferngesehen, mit einer Ausnahme hatten wir immer Satellitenmpfang. Der DVBT – Empfang funktionierte überall)

Der Mittwoch gehört Heilbronn. Es ist leicht bewölkt und etwas windig. Gegen 10.00 Uhr machen wir uns auf den Weg. Nach ca. 15 Minuten Fußmarsch erreichen wir die Altstadt. Die Frauen sind begeistert. Shoppen beim Boot fahren ;-).

Die Männer und Kids besuchen den Bollwerks- , Hafenmarkt- und den Götzenturm (Schlüssel bei der Touristeninfo). Um 15.00 Uhr treffen wir uns alle in der Badstrasse am alten Neckararm wieder. Dort gibt es einen riesigen Biergarten. Nach einem deftigen Happen und nur noch 5 Minuten Rückmarsch zum Boot treffen wir dort um16:30 Uhr ein.

Es ist noch „früh am Tag“ meinen die Kids, „fahren wir noch Boot?“….. Wir fahren noch.

Da am Neckar bis 22.00 Uhr geschleust wird, haben wir ja noch ein „wenig“ Zeit.

Wir passieren ohne warten die Schleuse Heilbronn und später die in Kochendorf. Zwischen den beiden Schleusen ist das einzige unattraktive Stückchen Strecke unserer Urlaubswoche, da man hier auf der einen Seite durch ein Industriegebiet fährt.

Dies ist jedoch recht schnell vergessen, wenn man die Schleuse Kochendorf passiert hat. Nach kurzer Fahrzeit sieht man an der linken Uferseite die Ortschaft Wimpfen im Tal und etwas später Bad Wimpfen auf einer großen Felswand gelegen. Wir passieren Bad-Wimpfen und machen für die Nacht am Steg in Offenau fest. Der kleine Steg befindet sich am Ortsrand und ist sehr ruhig gelegen. Einige der Bootsbesitzer interessieren sich für unser Boot. Gerne beantworten wir die Fragen und zeigen Ihnen „unsere“ Infinity.

Der Wettergott ist uns hold und wir starten am Donnerstag mit Ziel Zwingenberg dem Wendepunkt unseres Törns. Dieser Hafen wurde uns durch Richard sehr empfohlen.
(Übrigens hat Richard ein eigenes kleines Boot auf dem Neckar, daher auch die guten Tipps)

Direkt beim Ausfahren aus der Schleuse Gundelsheim, erscheint vor uns das Schloß Horneck auf dem Michaelsberg. Immer wieder passieren wir in den Tagen Schlösser und Burgen, die den Neckar säumen. Eine Woche ist jedoch zu kurz um Alles zu besichtigen.

Nach der Neckarschleife, die die Ortschaft Böttingen umkreist, lässt man linker Hand die Ortschaft Haßmersheim liegen. Ein geschütztes Hafenbecken mit vielen Booten und auch einem Gaststeg. Mal sehen, ob eine Übernachtung auf der Rückfahrt passt.

Wir passieren die Schleuse in Neckarzimmern und haben dann 14 km freie Fahrt. Weinberge und Wald säumen dass Ufer. Mein Vater entdeckt einen Eisvogel, der uns ca. 300 m begleitet. Immer wieder fliegt er vor uns aus dem Gebüsch auf und setzt sich etwas später wieder in das Gebüsch. Vier bis fünf mal können wir ihn immer wieder an seinem türkisfarbenen Gefieder erkennen, dann taucht er plötzlich nicht mehr auf. Alle Versuche ihn mit der Kamera zu erwischen scheitern .

Knapp 6 Kilometer hinter unsere letzte Schleuse des Tages erreichen wir Zwingenberg. Eine sehr lange Steganlage am Ufer des Neckars zeigt sich uns an der linken Uferseite (ca. 200 m). Das Schloß Zwingenberg zeigt sich hoch auf den Felsen und wirkt sehr imposant. Wir passieren mit dem Boot das Schloß, wenden und machen gegen die Strömung (immer empfehlenswert) an der Steganlage fest. Direkt am Hafen grenzt auch ein Camingplatz an. Es gibt viel Rasen zum spielen und toben. Der Hafen verfügt über Duschmöglichkeiten, Strom- und Wasserentnahme. Im Clubhaus befindet sich auch eine Vereinsgaststätte mit Biergarten und Blick auf dem Neckar. Alle im Hafen sind sehr freundlich und zuvorkommend. Wir fühlen uns von der ersten Minute an sehr wohl.

Da wir bereits gegen 15.00 Uhr festmachen, haben wir noch genügend Zeit den gegenüberliegenden Ort Zwingenberg zu besichtigen, den man über eine neue Fußgängerbrücke erreicht, und das Schloß zu besteigen. Wenn man dort oben angekommen ist, hat man einen herrlichen Ausblick auf das Neckartal.

Zum Abendessen kehren wir im Clubhaus des Hafens im Biergarten ein. Der Wirt ist ein sehr lustiger Typ und zu einer Unterhaltung bereit. Durch ihn erfahren wir auch, dass er die „Infinity“ mittlerweile kennt und sie fast wöchentlich einmal im Hafen ist. Der Abend im Biergarten wird bei Wein, Bier und guten Essen sehr lang. Gegen 22.00 Uhr kehren wir auf unser Boot zurück. Allmählich fängt es an zu dämmern und es wird langsam dunkel. Wir lassen das beleuchtete Schloss und die Ortschaft am anderen Ufer auf uns wirken und fühlen uns pudelwohl. Erst gegen 00.30 Uhr sind wir bereit in`s Bett zu gehen.

Am Freitag verlassen wir gegen 10.00 Uhr den wirklich sehr empfehlenswerten Hafen Zwingenberg und treffen nach dreistündiger Fahrt in Haßmersheim ein. Wir bleiben hier über Mittag. Ebenfalls ein schöner vom Neckar geschützter Hafen mit Strom, Wasser und einem Clubhaus. Da sich unser Proviant sehr verringert hat, gehen wir im unweiten ……. für Nachschub sorgen.

An Bord gibt es dann Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen und einem Paprikasalat mit Dressing aus saurer Sahne…………..hmmmmmmmmm lecker.

Da wir noch Lust auf mehr Boot fahren haben, verlassen wir um 14.30 Uhr den Hafen.
Wir wollen noch bis nach Bad Wimpfen fahren. In Bad Wimpfen gibt es einen kleinen Anleger der Fahrgastschifffahrt aus Heilbronn. Wir müssen uns dort für die Übernachtung vorher telefonisch anmelden, was aber problemlos klappt.

Gemeinsam gehen wir den relativ steilen Weg in die Altstadt. Kleine alte Gassen mit Kopfsteinpflaster führen uns hinauf. Wir kommen an Weinstuben und Restaurants aber auch kleinen Läden vorbei. Tisch und Stühle stehen davor zum Einkehren bereit.

Wir haben uns vorher im Internet via Handy ein wenig schlau gemacht und suchen zielgerichtet nach einem Restaurant, von dem aus man einen Blick auf den Neckar und in die Ferne hat. http://www.lukulos-am-blauen-turm.de

Das Restaurant hat eine ausgezeichnete Küche und ist sehr empfehlenswert.

Auf dem Rückweg durch die Altstadt kehren wir dann noch in einem Weinlokal mit Biergarten in einem alten Innenhof ein und trinken dort noch ein „Achterle“ als Absacker bevor wir auf unser Boot zurückkehren.

Am Samstag lassen wir den Tag gemütlich angehen. Nach einem Einkaufsbummel in Bad-Wimpfen verlassen wir erst um 13.00 Uhr unseren kleinen Anleger. Ziel ist für heute Lauffen, ebenfalls einer kleine Weinstadt am Neckar.

Die Fahrt mit der „Infinity“ macht immer wieder Spaß. Das Boot lässt sich sehr gut steuern. Bug- und Heckstrahlruder helfen beim Anlegen. Mehrmals muss ich es beim Schleusen und Anlegen auch gar nicht nutzen, da man es auch ohne diese Hilfsmittel hinbekommt.

Nach 4 Schleusen sind wir hinter der Schleuse Kochendorf. Rechter Hand befinden sich diverse kleine Steganlagen. Ein Anlegen mit dem Boot ist dort nicht möglich, da die Steganlagen zu klein sind. Darüber hinaus ist es dort sehr flach. Dieses ist in unserem Törnführer auch vermerkt.

Wir fahren noch weiter bis Wahlheim bis zum Flußkilometer 135. Dort gibt es einen neuen Anleger, der für die „Infinity“ gerade lang genug ist. Aber Vorsicht! Es ist dort sehr flach und der Untergrund rechts vom Anleger und unmittelbar davor ist steinig! Nachdem wir fest gemacht haben kommen die Kinder auf die Idee baden zugehen. Papa muß mit, da eine geringe Strömung vorhanden ist. Da der Frühling und Frühsommer jedoch noch nicht so dass Wasser erwärmt haben, ist das Wasser doch noch recht frisch, so dass die Badelust nach 15 Minuten bei den Kids verschwunden ist. Wir Alle duschen uns noch auf der Badeplattform mit der Außendusche warm ab und kuscheln uns anschließen in die Badetücher ein. Anschließend gehen machen wir noch einen Spaziergang durch den Ort, damit uns wieder richtig warm wird.

Nur noch der komplette Sonntag liegt mit der „Infinity“ vor uns, dann ist der schöne Urlaub leider vorbei. Da Sonntags auf dem Neckar nur bis 16.00 Uhr geschleust wird und wir noch 30 Kilometer mit 5 Schleusen vor uns haben, wollen wir früh starten.

Nur der Papa und der Opa stehen am Sonntagmorgen bereits um 07.00 Uhr auf und machen kurz darauf gleich die erste Schleuse in der Weinstadt Besigheim. Wiederum vorbei an den Hessigheimer Felsengärten, der gemeinde Hessigheim und Pleidelsheim. Direkt hinter der Schleuse Pleidelsheim nach der Schleusenspundwand geht es links in den Kraftwerkskanal. Dort befindet sich der Wassersportverein. Wir rufen wie empfohlen dort an und erhalten einen Liegeplatz den wir zum frühstücken nutzen wollen.
Unter Deck sind mittlerweile alle aufgestanden und der Frühstückstisch ist diesmal unter Deck unbemerkt vom Skipper und seinem ersten Offizier ;-) hergerichtet worden. Beim öffnen der Einstiegstür kommt uns der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee entgegen. Es gibt auch frisch gekochte Eier und Lachs mit Meerrettich. Da wir jetzt wieder sehr gut in der Zeit liegen, wird aus dem Frühstück ein Brunch mit Fernsehen.

Um 14.00 Uhr machen wir uns auf die letzten 15 Kilometer unseres Törns. Nur noch die Schleusen Marbach und Poppenweiler müssen wir passieren und schon sind wir „wieder“ in Ludwigsburg-Poppenweiler dem Heimathafen der „Infinity“ angekommen. Da bei den Kindern Wehmut aufkommt, entschließen wir uns lamgsam tuckernd noch schleusenfrei bis Aldingen und wieder zurück zu fahren. Letztendlich legen wir gegen 18.00 Uhr mit der „Infinity“ an. Zumindest bleibt uns noch eine Nacht auf dem Boot.

Die Bootsrückgabe am Montagmorgen erfolgt um 09.00 Uhr. Alles Palletti. Richard ist zufrieden und wir sind es auch. Ein wunderschöner Urlaub auf dem Fluß Neckar geht zu Ende.

Kurz nur noch was uns besonders an der „Infinity“ gefallen hat.
- großzügige Kabinen mit viel Stauraum (Schränke und Regale) und breiten Betten
- elektrische Toiletten, separate Duschen
- Warmwasserheizung (nur einmal morgens ausprobiert, super)
- Bezogene Betten, bereitliegende Handtücher und Badematten (wie im Hotel)
- Ruhig laufender Motor
- Kaffeemaschine (auch ohne Landstrom, da 1500 Watt – Inverter an Bord)
- Kühlschublade auf dem Aussendeck
- Komplett verschließbare Persenning über das gesamte Sonnendeck

Vielen Dank für einen wunderschönen Urlaub sagt

Familie Ilg

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